2011
Weder Krieg noch Nuklearmacht Iran. 15 Dez.2011
Joschka Fischer, der ehemalige deutsche Aussenminister, vertrat in der Financial Times Deutschland vom 29.11.2011 die Ansicht, im Atomkonflit mit Iran gäbe es "leider" die Alternative zwischen Krieg und einer Nuklearmacht Iran. Vor diese eher konstruierte Auswahl gestellt, hält Fischer einen Krieg gegen Iran für unvermeidlich. Seine Analyse lässt jedenfalls nur die Alternative Krieg zu. In unserer, zusammen mit Bahman Nirumand, geschriebenen Replik, die ebenfalls in der Financial Times Deutschland am 15.12.2011 leicht gekürzt erschien, widersprechen wir entschieden der von Fischer dargestellen Auffassung und zeigen, dass es sehr wohl eine friedliche Alternative für diesen Konflikt gibt, die zudem auch weit darüber hinausgeht. Mehr....
| wederkriegnochnuklearmachtiranftd15-12-11.pdf | |
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Missverständnisse über Kapitalismus Dez. 2011
Die gegenwärtige Weltwirtschafts- und Finanzkrise stellt auch die Kapitalismuskritik vor eine große Herausforderung. Viele marxistische Analytiker bezeichnen die gegenwärtige Krise unpräzise als Systemkrise. Dabei ist es für eine Begründung der Alternativen von immenser Bedeutung, was genau sich hinter der gegenwärtigen Krise tatsächlich verbirgt. Denn die Geschichte des Kapitalismus ist im Grunde die Geschichte von Krisen. Mehr noch: Der Kapitalismus ist ohne Krise undenkbar, Krisen spiegeln einerseits den Wandel wider und sind andererseits in der Regel Momente der Wiederherstellung des Gleichgewichts und der Stabilität. Mit der Systemkrise meint man offenbar etwas ganz anderes, genau genommen eben das Ende des Kapitalismus, also nicht nur den Zusammenbruch des kapitalistischen Akkumulationskreislaufs (der Mehrwertproduktion, der Mehrwertrealisierung auf den Märkten, des Geld- und Kreditsystems), sondern auch den flächendeckenden Vertrauensverlust in die Zukunftsfähigkeit des Systems. Mehr.......
| missverstaendnissüeberkapitalismus03-11-11.pdf | |
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| Was hat Broder mit Böll gemein | |
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Was hat Broder mit Böll gemein
Fachkräftemangel
| Fachkräftemangel | |
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Die andere Brückentechnologie.
Der Übergang zum Zeitalter der erneuerbaren Energien in den Industriestaaten erfordet eine Brückentechnologie. Die Protagonisten der Atomtechnologie haben mit erheblicher Anstrengung, zeitweise sogar mit Erfolg, versucht, die Atomtechnik als die unverzichtbare Brückentechnologie (Angela Merkel) zu deklarieren und festzuschreiben. Die Blockheizkraftwerke (BHKW), auch als Kraftwärmekopplung bekannt, sind eine inzwischen ausgereifte und wirkliche Brückentechnik zum solaren Zeitalter. Sie könnte auch die Tür zur dezentralen Energieversorgung öffnen.
| Die andere Brückentechnologie | |
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Die Viertagewoche. Ein wichtiger Beitrag für den Übergang zur Postwachstumsgesellschaft
in: Rätz/Egan-Krieger u. a. (Hrsg.): Ausgewachsen, Hamburg 2011
| Die Viertagewoche- Mai 2011.pdf | |
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Lernen von Fukushima. Was bedeutet das für uns?
| Lernen von Fukushima, in Grasswurzelrevolution April 2011 | |
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In diesem Beitrag wird bemängelt, dass die
Oppositionsparteien im wesentlichen die Bundesregierung zum status quo vor der
Laufzeitverlängerung der deutschen AKWs hinführen wollen. Zwar haben die Grünen
inzwischen angekündigt, alle AKWs bis 2017 abschalten zu wollen, in den
bisherigen öffentlichen Debatten wird jedoch von ihnen nicht genauer begründet,
was für sie die sog. "Brückentechnologie" sein soll. Sigmar Gabriel
hält inzwischen auch diesen Termin für ein denkbares Szenario, pocht aber auf
Kohlekraftwerke als "Brückentechnologie". In meinem Beitrag
zeige ich auf, dass es zu der nuklearen "Brückentechnologie" der
Bundesregierung durchaus eine realistische technische Alternative gibt: eben
die Kraft-Wärme-Kopplung oder Blockheizkraftwerke. Diese Technik existiert
längst, sie ist auch teilweise schon ökonomisch rentabel und
klimaschutzpolitisch deutlich besser als Kohlekraftwerke und vor allem
ermöglicht sie den Beginn eines Zeitalters dezentraler Energieversorgung. Umso
überraschender, dass die rot-grüne Opposition diese Möglichkeit nicht ins
Zentrum ihrer Argumentation stellt, zumal sie grundsätzlich ermöglichen würde,
dass alle deutschen AKWs innerhalb von 3 Jahren abgeschaltet werden könnten.
System aus den Fugen. Arabischer Aufbruch. Säulen der Stabilität und "Energiesicherheit"gehen verloren. Der Westen muss umdenken.
Februar 2011
| System aus den Fugen. Arabischer Aufbruch. Säulen der Stabilität und 'Energiesicherheit' gehen verloren. | |
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